Die Colatrinker  MARX und LENIN                 100 Jahre Oktoberrevolution, und was is jetzt?

Das Verlorene Paradies“ Ein konzeptionelles Fotoprojekt Status : in Arbeit. ICH SUCHE HIERZU NOCH PROTAGONISTEN ! Bitte melden!

Das Paradies verspricht jedem von uns ein heiteres, leichtes, friedliches Leben in Harmonie, Genuss und Verbundenheit mit der Welt. Allerdings gibt es einen Haken: Das Versprechen dieses ewigen Lebens ist an den Aufenthalt im Paradies gebunden. In der christlichen Tradition führt Erkenntnis - durch Einsicht oder Erfahrung gewonnenes Wissen - zur Vertreibung aus dem Garten Eden, zum Verlust des Paradieses.

 

In diesem Sinne erleidet jeder Mensch im Laufe seines individuellen Lebens den Verlust eines Paradieses: Die verlorene Jugend. Die verlorene Heimat. Die verlorene große Liebe. Die verlorenen Gedanken. Das verlorene Geburtshaus. Die verlorene Gesundheit. Der verlorene Glaube. Der verlorene Glaube an Ideale. Der verlorene Glaube an das Gute im Menschen.Die verlorene Schönheit. Und Vieles mehr.

 

Mit jedem Verlust geht Schmerz einher und der ist immer persönlich. Zugleich ist Verlust aber auch eine unvermeidliche Notwendigkeit für persönliches Wachstum. In diesem ambivalenten Spannungsfeld zwischen Trauer und Aufbruch, zwischen Verlust an Identität und Neudefinition, zwischen Loslassen und Neubegreifen des Lebens zeigt sich eine essenzielle Qualität des Menschseins, der ich mich mit diesem Projekt widme.

 

Um ein Verständnis für das jeweils individuelle verlorene Paradies meiner Protagonisten/innen zu entwickeln, stehen am Anfang offene Gespräche, aus denen ich in Textform versuche, eine Essenz des verlorenen Paradieses zu formulieren. Diesen Text stelle ich zur Diskussion bis die Protagonisten/innen dem vorbehaltlos zustimmten können. Daraus entwickele ich meine Visionen für die Inszenierung der Fotos, die immer auch versuchen, das Paradies real zu verorten, was zu Reisen u.a. nach London, Wladiwostok oder auch Tokio führt. Die Menschen, die ich anspreche, sind normale Menschen aus unserer Gesellschaft und auch Prominente.

 

Alle Fotos sind formal durch das „Tuch der Tränen“, einem melierten Hintergrundstoff miteinander verbunden, bewusst schwarz-weiß gehalten, um eine Reduktion auf das Wesentliche zu erzielen. Ergänzt werden die jeweiligen Fotografien mit den entwickelten Texten der Protagonisten/innen. Inzwischen sind zwanzig Fotos entstanden, weitere vierzig in Produktion. Das Ziel ist eine Ausstellung und/oder ein Buch.

 

Jedes Foto zusammen mit dem Text bildet den Resonanzraum für eine zutiefst persönliche Geschichte, die sich der Betrachter nach und nach erschließen kann. In der Zusammenschau der individuellen Fotos wird die Universalität der Verlust-, Trauer- und Loslass-Prozesse, eine grundlegende Verfasstheit des Menschseins, greifbar.

 

Lost Paradise a conceptionel photoproject Status : Work in Progress. I'M STILL LOOKING FOR PROTAGONIST! Please report!!

Lost Paradise promises each of us a serene, easy, peaceful life in harmony, enjoyment and solidarity with the world. However, there is a catch: the promise of this eternal life is bound to stay in paradise.

In the Christian tradition, knowledge - knowledge gained through insight or experience - leads to expulsion from the Garden of Eden, to the loss of Paradise.in this sense, every person suffers in the course of his or her individual life the loss of a paradise: the lost youth. The lost home. The lost big love. The lost thoughts. The lost birth house. The lost health. The lost faith. The lost belief in ideals. The lost belief in the good in man.The lost of beauty. And much more.

Every loss is accompanied by pain and it is always personal. At the same time, loss is also an inevitable necessity for personal growth. In this ambivalent field of tension between mourning and departure, between loss of identity and redefinition, between letting go and rediscovering life, there is an essential quality of humanity to which I dedicate myself to this project.I

All photos are formally connected by the "cloth of tears", a mottled background fabric, deliberately black and white, to achieve a reduction to the essentials. The respective photographs are supplemented with the developed texts of the protagonists.

In the meantime fourty photos have been taken, another forty in production. The goal is an exhibition and / or a book.

Each photo together with the text forms the resonance room for a deeply personal story, which the viewer can gradually open up to. In the synopsis of the individual photos, the universality of the processes of loss, grief and detachment, a basic constitution of being human, becomes tangible

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nominierung und Teilnahme an der Gemeinschaftsausstellung " Temporal Spasm"  in Galerie  "Le Centre d'artistes Voix Visuelle"  67 Beechwood Avenue Ottawa, Ontario K1M 1L8  Canada